5 einfache Schritte, um mit Hilfe von Tim Ferris beim Bahnfahren schlauer zu werden

 

Podcasts sind eine unerschöpfliche Quelle des Wissens.

Es hat mich eine ganze Weile gekostet, um sie für mich zu entdecken, doch nun feiere ich sie umso mehr!

Für diejenigen, die die Vorzüge noch nicht zu schätzen wissen eine winzige Einführung:

Podcasts so etwas wie ein Video mit kaputtem Bildschirm.  Man kann zwar etwas hören, aber man sieht nichts.

Ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich sie deswegen immer als minderwertig abgestempelt habe.

Warum soll ich nur etwas hören, wenn ich auch etwas sehen könnte. Auch Hörbücher habe ich verächtlich betrachtet.

Wer etwas auf dich hält liest schließlich Bücher. (Selbst heute zwickt es mich immer noch ein bisschen, dass ich mir Hörbücher nicht ins Regal stellen kann, wo man sie sehen kann – Ja, schon klar was das über mich aussagt…)

Es brauchte, wie schon so oft in meinem Leben, einen Scheißjob, um Veränderungen in meinem Leben anzustoßen.

Ich verpackte Getränkepulver in der Nachtschicht. Ich stand mit wenigen, wenig gesprächigen Kollegen des Nachts in einer Halle und hielt Tüten unter einen Metalltrichter, bis ungefähr die richtige Menge Pulver eingerieselt war.

Im nächsten Schritt wurde die Menge ggf. korrigiert und das Tütchen versiegelt.

(Kleiner Shout-out an Koawach, das Pulver, dass ich verpackt habe: Fair gehandelte Trinkschokolade mit Guarana zum Wachmachen. Lohnt sich zu probieren. Einer der Gründer, den ich während meines Studiums bei einer Exkursion zu Fairtrade Deutschland kennenlernte, hatte mir kurzfristig den Job ermöglicht.)

Ich war zwar froh so schnell einen Job gefunden zu haben, allerdings war ich kognitiv, sagen wir, nicht ausgelastet.

Also begann ich irgendwann, kurz vor einem Nervenzusammenbruch, damit, Hörbücher zu hören.

So habe ich einige „Klassiker“ für meine Allgemeinbildung gehört. Bücher die ich in meiner Freizeit eher nicht gelesen hätte.

(Damals war das z.B. „Die Verwandlung“ von Kafka, „Fahrenheit 451“ von Bradbury, oder „das neue Testament“ von verschiedenen Autoren).

Für Ideen, was man hören könnte schaut doch mal in meine Leseliste.

Damit war der Bann gebrochen und ich trat meine Reise ins Land der Podcasts an.

Bei meinem jetzigen Job als Trainer fällt das Podcasthören leider aus.

Doch wahrscheinlich verbringen die meisten von euch auch sehr viel Zeit im Auto, in der Bahn, auf dem Fahrrad oder sonst wo auf dem Weg irgendwohin.

Soviel Zeit die man fantastisch für Podcasts nutzen kann!

Der einflussreichste Podcast für mich war die „Tim Ferris Show“ in der der Gastgeber Koryphäen aus allen möglichen Bereichen interviewt, um deren Erfolgsgeheimnisse zu entschlüsseln.

Das einzige „Problem“ ist: Es gibt hunderte Episoden mit 1-2 Stunden Länge.

Abgesehen von dem Zeitaufwand ist die Gefahr relativ groß, nach einigen Stunden so ziemlich alles wieder vergessen zu haben.

Hört auf jeden Fall einmal in die Podcasts rein. Wenn Ihr auch nur annähernd angefixt seid nutzt am besten die folgende geniale Strategie:

 

Schritt 1:

Holt euch „Tools of Titans“ oder auch „Tribe of Mentors“ (Letzteres habe ich selbst noch nicht, es scheint aber sehr ähnlich zu sein) von Tim Ferris.

Die Bücher enthalten eine Auswahl an Personen aus den Podcasts mit den wichtigsten take-aways auf ein paar Seiten zusammengefasst.

Schritt 2:

Durchstöbert die Themen und Personen und/oder lest es von Vorne bis Hinten.

Wenn ihr etwas faszinierendes gefunden habt, lest das Kapitel mehrmals.

Googelt die Konzepte, Übungen oder Geschichten, die Ihr nicht kennt und denkt über das gelesene nach.

Das allein ist natürlich schon extrem lehrreich. Doch mit ...

Schritt 4:

... geht es richtig los.

Nachdem eine Basis geschaffen ist und einige wichtige Konzepte nachgeforscht wurden, könnt ihr nun kostenlos den zwei Stunden langen Podcast hören.

Allerdings ist nun schon ein Fundament geschaffen und die krasse Informationsmenge gleitet nicht mehr einfach so durch die Hirnwindungen.

[Besondern praktisch fand ich die schriftliche Form des Inhaltes wegen den gelegentlich vorkommenden Fach- oder fremdsprachigen Wörter. Wenn beispielsweise russische Namen genannt wurden, die ich versuchte zu googeln, habe ich wohl nicht ein einziges Mal, auch nach 20 verschiedenen von mir ersonnen Schreibvarianten, auch nur so nah am original gelegen, dass Google mir die richtige Schreibweise vorgeschlagen hätte.] Meiner Erfahrung nach bleibt so einfach viel mehr hängen. Doch das kann man noch steigern.

Schritt 5:

Auf seinem Blog veröffentlich Ferris nämlich noch seine shownotes.

Diese enthalten weitere Links, Ressourcen oder Verweise zu anderen, ähnlichen Podcasts.

Wenn dann noch die Links aus den shownotes durchgeschaut werden, hat man einen Fundus an Wissen und neuen Ideen, den ICH auf jeden Fall sonst von nirgendwo her kenne!.

 

Tipps zum Abschluss:

  • Als Podcastplayer fürs Handy benutze ich den kostenlosen Podcast Addict.
  • Auf Spotify gibt es auch einige Podcasts, inclusive der „Tim Ferris Show“
  • Für wen Hörbücher interessant sind, für den lohnt sich Audible.de

 

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